OBERFLÄCHENVEREDELUNG MIT SYSTEM
Eloxal TSA -Investition in die Zukunft
Neue Möglichkeiten. Mehr Mehrwert. Für Ihre Anforderungen.
Unser nächster Schritt
Mit der Einführung des Eloxal-TSA-Verfahrens (Tartaric-Sulfuric Acid Anodizing) erweitert die OTS Service GmbH ihr Leistungsportfolio um ein modernes Anodisierverfahren für technisch anspruchsvolle Anwendungen.
Die Investition in diese Technologie ist für uns eine Investition in die Zukunft. Insbesondere in der Luft- und Raumfahrt sowie in weiteren Branchen mit hohen Anforderungen an Qualität, Korrosionsschutz und Prozesssicherheit gewinnt das TSA-Verfahren zunehmend an Bedeutung.
Gleichzeitig entwickeln wir unser Qualitätsmanagement kontinuierlich weiter. Mit der angestrebten Zertifizierung nach EN 9100 möchten wir unseren Kunden zukünftig einen zusätzlichen Mehrwert bieten und unsere Kompetenz für Anwendungen mit besonders hohen Qualitäts-und Dokumentationsanforderungen weiter ausbauen.
Was ist TSA-Eloxieren?
TSA steht für Tartaric-Sulfuric Acid Anodizing, also Weinsäure-Schwefelsäure-Anodisieren. Beim Eloxieren wird die natürliche Oxidschicht des Aluminiums durch einen elektrochemischen Prozess gezielt verstärkt. Das Aluminium-bauteil wird dabei als Anode in einem Elektrolyten geschaltet.
Beim TSA-Verfahren kommt ein Elektrolyt auf Basis von Weinsäure und Schwefelsäure zum Einsatz. Die entstehende Oxidschicht ist vergleichsweise dünn und porös. Sie bietet einen wirkungsvollen Korrosionsschutz und zugleich eine sehr gute Grundlage für nachfolgende Lackier- und Klebeprozesse.
Genau diese Kombination aus Korrosionsschutz und verbesserter Haftung macht TSA insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen interessant.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Guter Korrosionsschutz
Für eine dauerhafte Funktion Ihrer Bauteile.
Sehr gute Haftvermittlung
Für Lacke und Klebstoffe - zuverlässig und dauerhaft.
Dünne und gleichmäßige Oxidschichten
Mit minimalem Einfluss auf Maßhaltigkeit und Passungen.
Für anspruchsvolle Bauteile
Auch bei komplexen Geometrien und großen Abmessungen.
Komplett oder partiell behandelbar
Flexibel in der Umsetzung - nach Ihren Anforderungen.
TSA oder SAA? Der direkte Vergleich
Sowohl TSA als auch SAA basieren auf dem gleichen Grundprinzip der anodischen Oxidation. Der wesentliche Unterschied liegt im verwendeten Elektrolyten und in den daraus resultierenden Eigenschaften der Oxidschicht.
| Merkmal | TSA Weinsaure-SchwefelsaureMerkmal |
SAA Schwefelsäure |
| Verfahren | Tartaric-Sulfuric Acid Anodizing |
Sulfuric Acid Anodizing |
| Elektrolyt | Weinsäure + Schwefelsäure | Schwefelsäure |
| Oxidschicht | dünn, poros | je nach Ausführung stärker / dicker |
| Korrosionsschutz | sehr gut | sehr gut |
| Lackhaftung | sehr gut | gut bis sehr gut |
| Klebehaftung | sehr gut | gut bis sehr gut |
| Typische Anwendung | anspruchsvolle technische Anwendungen, Luft- und Raumfahrt | breites industrielles Anwendungsspektrum |
| Zielrichtung | moderne Alternative für anspruchsvolle Anwendunge | etabliertes Standardverfahren |
TSA ist nicht grundsätzlich als "besser" oder "schlechter" als SAA zu betrachten.
Entscheidend ist vielmehr die jeweilige Anforderung an Bauteil, Schicht, Korrosionsschutz, Folgeprozess und Spezifikation.
Dünne Schichten statt unnötiger Schichtdicke
Bei TSA steht nicht die Erzeugung einer möglichst dicken Oxidschicht im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, die für die jeweilige Anwendung erforderliche Schichtdicke gezielt und reproduzierbar einzustellen. Während bei klassischen Eloxalverfahren je nach Anwendung Schichtdicken von beispielsweise 5 bis 25 um oder darüber eingesetz werden, liegt der Fokus beim TSA-Verfahren auf dünneren Schichten, die insbesondere für anspruchsvolle technische Anwendungen interessant sind.
Die tatsächlich erforderliche Schichtdicke richtet sich nach der jeweiligen Kundenanforderung, Spezifikation und dem vorgesehenen Einsatz des Bauteils.
Unsere TSA-Kapazitäten
- Maximale Bauteilabmessungen 2.000 x1.500 x 500 mm
- Maximales Bauteilgewicht 300 kg
- Komplett- oder partiell behandelbar
- Auch für große und komplexe Bauteile